THE GREAT MACHINE Funrider

THE GREAT MACHINE
Funrider
Noisolution

Viel Spass (Fun) hat die iraelische Band The Great Machine momentan wahrscheinlich gerade nicht.  Der Terrorangriff der Hamas hat eine neue Wunde in das ohnehin seit Jahrzehnten zerrüttete Gebiet gerissen. Die heftige Reaktion von Israel wird die Gräben nur noch vertiefen. Die  energetische Musik von The Great Machine kann aber einen Moment für Entspannung sorgen, ein gutes Ventil für aufgestaute Wut und Agression sein. Lösen wird sie kein Problem. «Funrider» ist bereits das fünfte Werk der seit zehn Jahren bestehenden Band aus Tel Aviv. Im Auftakt «Zarathustra» treffen The Darkness auf Jello Biafra und tanzen den Stonerrock. Der düstere Stonerrock von «Hell & Back» klingt schon fast propehtisch. Gesanglich darf es eine Prise Lemmy Kilmister sein. Das nicht weniger düstere und prophetische «Day Of The Living Dead»  mahnt einmal mehr an Jello Biafra. Der Titeltrack würde auch gut den QOTSA anstehen. Im  ungestümen «Fornication Under Consent Of The King» schreit die Band ihre Wut heraus: «Fuck The Society, Fuck The Law.» «Fuck The War» möchte ich hinzufügen. Das schwere «Notorious» lässt die Doom-Könige Saint Vitus aufblitzen. Die beiden Stonerrock-Tracks «Some Things Are Bound To Fail» und «The Die»legen sich dann schwer über das Ende von «Funrider». The Great Machine good, war bad.

 

Roebi
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