VUG Same

VUG
Same
Noisolution Records

Der Bandname VUG geht zurück auf die gleichnamige Instrumentalnummer der englischen Progressiv-Rocker Atomic Rooster. Das Debüt der Berliner Band um Sänger und Gitarrist Felix Scholl ist jetzt aber keine Instrumentalscheibe, auch wenn das Quartett langen Instrumentalpassagen nicht abgeneigt ist. So eine gibt es beispielsweise im 7-minütigen «Prophecy». Der im 70er Rock beheimatete Song glänzt im Mittelteil und gegen Schluss mit Instrumentalteilen, die man schon episch nennen darf, und die zuweilen an die Gitarrenarbeit von Wishbone Ash mahnen. Als gewichtigere Einflüsse dürfen aber Bands wie Ufo, Pentagram, Budgie und auch Black Sabbath angeführt werden. VUG, bei denen übrigens Nick DiSalvo am Schlagezeug sitzt, der ja auch Sänger und Gitarrist der ähnlich gelagerten Elder ist, strecken und dehnen ihre mit coolen Riffs und gelegentlich doch längeren Gitarrensolos gespickten Songs zu erfrischend vielschichtigen Rocknummern, die mehr als nur Laune machen.

Roebi
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