BILLY F GIBBONS The Big Bad Blues

BILLY F GIBBONS
The Big Bad Blues
Concord / Universal
 
lg. Das letzte ZZ Top Album „La Futura“ hat bereits sechs Jahre auf dem Buckel und abgesehen von Konzerten scheint da nicht sehr viel zu laufen. So wundert es nicht, dass sich Sänger/Gitarrist Billy Gibbons auf einem weiteren Solo-Album (nach dem afro-kubanisch angehauchten „Perfectamundo“ aus dem Jahre 2015) austobt. Der Name von „The Big Bad Blues“ ist Programm: Das coole Album serviert dem Fan tolle Songs – einmal mehr Blues, das andere mal mehr Boogie. Sechs eigene sowie fünf Coversongs (Bo Diddley, Muddy Waters, Gilt Stillwater, Jerome Green) bilden den Rahmen von „The Big Bad Blues“ – und Billys Stimme sowie Gitarre sind beide wie immer vom Feinsten. Man könnte hier glatt von einem ZZ Zop Album mit leicht angezogener Handbremse sprechen. Die Scheibe macht Spass und zeigt die bluesigere Seite von Gibbons, der das rad zwar nicht neu erfindet, aber ein wahrlich tolles Album abliefert. 
 
Laurent Giovanoli

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