SMASH FASHION Rompus Pompous

SMASH FASHION
Rompus Pompous
Electric Pudding

Lange vier Jahre ist es her, seit Smash Fashions letztem Album «Big Cat Love», das eindrücklich zeigte, dass Glam- und Classicrock nicht tot ist. Auch das vierte Werk der amerikanischen Band um Sänger, Gitarrist und Songwriter Roger Deering lässt daran keine Zweifel aufkommen. Und Smash Fashion Riff sind ja beileibe nicht die einzigen. Auch Bands wie die Biters, The Answer, ein Aaron Keylock und andere hauen in eine ähnliche Kerbe, Entschuldigung Saite. Bereits die Eröffnungsnummer «Can’t Take You Anywhere» setzt die Messlatte ordentliche hoch. Knackige Riffs, satte Drums und angenehm kratziger Gesang sorgen für Wohlgefühl beim geneigten Hörer. Das folgende «Soft As A Rock (Helium Head)» verfügt über die gleichen Qualitäten und glänzt gegen Schluss gar mit einem erfrischenden Gitarrensolo. Dass es so etwas noch gibt (: Der Titeltrack offeriert eine Prise New Wave (nicht die einzige auf «Rompus Pompous»). Und das ironische «Proper Way To Eat A Muffin» lässt T-Rex wieder aufleben. Dass Tony Kinman (ehemals The Dils) und Nigel Mogg ausgestiegen sind und Bassist Scarlet Rowe (Brass Knuckle Evangelists) neu dazu kam, fällt nicht weiter ins Gewicht. Smash Fashion sind immer noch die erfrischende Schnittmenge aus Cheap Trick, Sweet, Mott The Hoople, den Georgia Satellites, T-Rex und Enuff Z’Nuff.

Roebi
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