CANCER Shadow Gripped

CANCER
Shadow Gripped
Peaceville
 
lg. Die old-school Death-Metaller Cancer aus England konnten zu Beginn der 90er Jahre mit „To The Gory End“ (1990) und „Death Shall Rise“ (1991) Akzente setzten. Mit den späteren Alben ging es dann bergab, so dass sich die Band Mitte der 90er Jahre auflöste (2005 kam noch ein Album, das eher zur Kategorie „belangloses Geballer“ gezählt werden kann). Nun folgt mit „Shadow Gripped“ Album Nummer 6 der Truppe, die erste Scheibe nach der 2013 erfolgten Reunion im klassischen Original Line-Up mit John Walter (V., Git.), Ian Buchanan (Bass) und Carl Stokes (Schlagzeug). Das Album bietet klassischen, schnörkellosen Death Metal alter amerikanischer Prägung ohne unnötigen Firelfanz. Die Scheibe ist ganz nett anzuhören, doch bleibt am Ende des Tages nicht viel hängen. Nett, aber nicht essentiell. Als Anspieltipp sei der Groover „Organ Snatcher“ genannt. Live killen die Jungs allerdings ohne Ende, wovon man sich anlässlich der Reunion-Show von Messiah in Zug Ende September überzeugen konnte. 
 
Laurent Giovanoli

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