THE PINK MOON Cosmic Heart Attack

THE PINK MOON
Cosmic Heart Attack
Crispy Clover Records

Die norwegischen The Pink Moon machen auf ihrem dritten Album (inklusive des Debüts, der «The Pink Moon EP» von 2014) weiter, wo sie auf dem Vorgängerwerk «Let The Devil Take Tomorrow» aufgehört hatten: authentischer Garagen- und Psychedelik-Rock, der zuweilen ordentlich kracht aber auch mal Jam-mässig daherkommen kann. Die aus Trondheim stammende Band um Sänger und Gitarrist Morten Kristiansen lässt in den neun Songs die 1960er Jahre und Bands wie The Who, The Byrds, The Seeds oder Question Mark & The Mysterians wieder aufleben. Im geheimnisvoll betitelten «Le Mystére De Femme Nuit» und auch im passend betitelten «Who I Am» orientieren sich The Pink Moon (Das letzte, dritte Album von Nick Drake war übrigens Namensgeber des Bandnamens) an den seligen The Who. Gerade die Gitarren-Power-Riffs mahnen an Pete Townshend. «Vibrant Love» kommt mit einer Prise Question Mark & The Mysterians daher. Das drückende «Cut You Loose» und der Jam-mässige Ausklang «New Beginnings» überraschen mit ungewohnten Sax-Passagen (Die Überväter des Garagenrock The Sonics hatten, so nebenbei erwähnt, auch ein Sax). Und «So You Say You Lost Your Baby» ist eine gelungene Coverversion von Gene Clark (The Byrds, The Gosdin Brothers). Die Sixties leben (wussten wir eh schon).

Roebi
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