SPIDERGAWD V

SPIDERGAWD
V
Crispin Glover Records

War  das letzte und vierte Werk «IV» (2017) der norwegischen Spidergawd noch etwas NWOBM (höre «Is This Love?», «I Am The Night» «Heaven Comes Tomorrow») lastig, so zeigt Album Nummer 5 neue und andere Facetten der Band um Sänger und Gitarrist Per Borten. «Ritual Supernatural» und teilweise auch «Whirlwind Rodeo» könnten glatt von den legendären Thin Lizzy stammen. «Green Eyes» überzeugt mit Ausflügen in Richtung Progrock, psychedelischen Elementen und Bläsern. Das Saxophon von Rolf Martin Snustad eröffnet übrigens auch das Album. Ebenso ist der Gesang harmonischer als auf dem Vorgänger. Natürlich erfinden sich Spidergawd mit «V» nicht neu. Der Einfluss von Bands wie Black Sabbath, Judas Priest, QOTSA und den Foo Fighters ist immer noch hör- und spürbar. Spidergawd bleiben aber nicht stehen. Das ist gut so.

Roebi
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