MICHAEL BUBLE Nobody But Me

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MICHAEL BUBLE

Nobody But Me

Warner Music

 

hef. Der kanadische Sunnyboy legt nach “To Be Loved” sein siebtes Studioalbum vor und bezeichnet es als “Album meiner Träume”. Das sicher auch deswegen, weil er mehr kreativen Input denn je eingebracht hat, mehr eigene Songs beisteuerte und das Album auch co-produzierte.

Auf zehn Songs versprüht Bublé hier pure Lebensfreude. Und das Programm ist so abwechselnd, wie man es von ihm so kaum erwartet hätte. Es beginnt mit einem ohrwurmigen, beatlesken Popsong, gefolgt von zwei typischem Bublé-Aufstellern im Big-Band-Sound. Und wenn immer die Bläser fetzen und swingen, bleibt kein Fuss auf dem Boden. Danach schluchzen die Geigen im von ihm italienisch gesungenen Italo-Schlager “On An Evening In Roma” (“Soll’er Celo di Roma”), eine Liebeserklärung an seine Frau. Auf “Someday” feat. Meagan Trainor im Duett klimpert zum Beginn eine Ukulele, ein stimmungsvolles Lied, das einfach gute Laune macht. Klassiker von Nat “King” Cole, Johnny Mercer und als i-Tüpfelchen zum Schluss eine extrem langsam gespielte Version des Beach-Boys-Klassikers “God Only Knows” runden dieses aparte Album ab.

Hanns
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Hanns, der Gründer von TRACKS, ist der CH-Musikszene seit den 80er-Jahren als Produzent, Musiker und Redaktor eng verbunden. Er war jahrelang Chefredaktor des Schweizer Musikmagazins MUSIC SCENE, des deutschen Magazins MUSIK SZENE und arbeitete für u. a. MUSIK EXPRESS, METAL HAMMER.