DEADLIGHTS Eleven Step Intervention

DEADLIGHTS
Eleven Step Intervention
Thatwasmyskull Music

Auf «Eleven Step Intervention», dem zweiten Werk des Sideprojektes von Jeff Shelton (Well Wishers, Spinning Jennies) erweitert der Multiinstrumentalist sein musikalisches Spektrum ein wenig. Neben Anleihen an englische Bands wie Ride oder The Sundays sind auch Bands wie die australischen The Church herauszuhören. Im Auftakt, dem ziemlich relaxten «Because», mahnt gerade der Gitarrensound an die Band von Steve Kilbey. Auch der zweite Track «Paralyzed» lässt Bezüge zu The Church zu. Im dritten Track «Out Of Step With The Modern World» baut Shelton spacig wabernde Gitarrensound-Wände auf, die mehr in Richtung Jesus and Mary Chain tendieren. Überlagert wird das Ganze von harmonischem Gesang, der einen schönen Kontrast dazu bildet. Im entspannten «Dead Again» klingen die Gitarren heller und klarer. Tote haben ja keinen Stress mehr (: In «Easy Goes» lässt Shelton erneut spacig wabernde Gitarrensound-Wände auffahren, die sich aber mit klaren Gitarrenläufen abwechseln. Der folgende Track «Just Let It Go» erhöht das Tempo. Wie schon auf dem selbstbetitelten Debüt von 2021 ist Lindsay Murray (Gretchen’s Wheel) als Gastsängerin vertreten. Dieses Mal ist ihr Einsatz im Song «Blankets», der musikalisch ebenfalls Nahe an The Church zu verorten ist, aber leider eher bescheiden ausgefallen. Zum Abschluss gibt es mit «Fearless» (aus dem Album «Meddle») noch eine Pink Floyd Coverversion, die Shelton gut in seine Soundvorstellungen einpasst.  

Roebi
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