TRACKS JAHRESRÜCKBLICK 2025 – das sind die Lieblinge der Redaktion

TRACKS JAHRESRÜCKBLICK 2025 – das sind die Lieblinge der Redaktion

Auch dieses Jahr wollen wir einen Rückblick auf das bewegte Jahr 2025 machen. Einige alte Helden sind von uns gegangen, doch daneben gab es auch tolle Alben und viele gute Konzerte. TRACKS hat für euch somit die Liste einiger Mitarbeiter zusammengestellt. In diesem Sinne viel Spass beim Stöbern, Lesen, Auschecken und vielen Dank für die Treue und auf ein tolles, friedliches und vor allem musikalisch tolles 2025 mit vielen guten Platten und Konzerten. Nachfolgend somit ein paar Inspirationen!

LAURENT GIOVANOLI

 Beste Alben 2025

  1. Ulver – Liminal Animals:
    Wieder ein überaus feines Elektropop-Album der norwegischen Avantgardisten. Der experimentellere Kurs als der Vorgänger setzt die Marschrichtung vor, die auf dem am 31. Dezember 2025 erscheinenden neuen Album «Neverland» zu hören sein wird.
  2. Coroner – Dissonance Theory
    Was die Zürcher Thrash-Band um Ausnahmegitarrist Tommy Vetterli für ein Comeback nach 32 Jahren veröffentlichungstechnischer Abwesenheit aufs Parkett legt ist nicht in Worte zu fassen. Besser geht es nicht.
  3. Paradise Lost – Ascension
    Paradise Lost aus der Grafschaft Yorkshire präsentieren mit ihrem sagenhaften «Ascension» quasi ein Best-of Album aus den stärksten Schaffensphasen der Band.
  4. Young Gods- Appear / Disappear
    Wie ein guter Bordeaux: Die Schweizer Industrial-Avantgardisten von Young Gods sind nach 40 Jahren frisch und relevant und besser denn je.
  5. Sanhedrin – Heat Lightning
    Schon das vierte Album der New Yorker – und das auch toller und geerdeter Metal mit leichtem Dio-Einschlag.
  6. Benediction – Ravage of Empires
    Old-School Death Metal in Reinkultur. Sowohl auf Platte wie auch Live überragend.
  7. Wings of Steel – Wind of Time
    Was die Amerikaner zaubern ist US-Metal alter Schule in Reinkultur und äusserst intensiv instrumentiert.
  8. Suede – Antidepressants
    Antidepressants” ist ein reifes Meisterwerk dieser Indie-Legende. Packend.
  9. Sacrifice – Volume Six
    Kanadischer Thrash-Metal in Reinkultur. “Volume Six” orientiert sich eher am Drittwerk «Soldiers of Misfortune» und überzeugt in diesem Thrash-Jahr auf der ganzen Linie.
  10. Steven Wilson – The Overview
    Grossartige Prog-Rock Reise, welche Live mit den entsprechenden Visuals vollends zur Geltung gekommen ist.

Beste Re-Releases: Motörhead – The Manticore Tapes (Yeah!!!), Watchtower – Energetic Disassembly (beide Versionen), Mystic Force – komplette Diskographie, The God Machine – beide Alben

Bestes Live-Album: Brutus – Live in Brussels 2024

Enttäuschung des Jahres: Dark Angel – Extinction Level Event (wenn auch bracial, etwas gar unvariabel mit schrecklicher Plastik-Produktion)

Auch sehr stark im Jahre 2025 (in alphabetischer Reihenfolge): Cea Serin, Destruction, Dream Theater (Live und Studio-Album), Florence & the Machine, Giant, Gruesome, Havukruunu, Hyena, Sodom, Testament, Void

Beste Live-Momente: Saxon (Volkshaus Zürich), Benediction/Jungle Rot/Master (KIFF Aarau), Keep It True (S.A. Slayer, Slauter Xstroyes, Sacred Blade, Sortilege), Blood Incantation/Minami Deutsch (Dynamo Zürich), Steven Wilson (The Hall Zürich), King Diamond (Komplex 457 Zürich), Savatage (Komplex 457 Zürich), Iron Maiden (Hallenstadion Zürich), Keep It True Rising (Angel Witch, The Obsessed, Left to Die, Wings of Steel), Coroner (zweimal in Zürich/Plattentaufe)

R.I.P.: Lothar Antoni (Trance), Jimmy Cliff, Ace Frehley, Russ North (Cloven Hoof), Ozzy Osbourne, Atomic Steif (Sodom, John Sykes, Ragne Wahlquist (Heavy Load), Paul Di’Anno (Iron Maiden), Tony Clarkin (Magnum)

 

MICHAEL GREILINGER

Top 5 Metal Alben 2025

  1. Coroner – Dissonance Theory:
    Wenn sich eine Band 32 Jahre Zeit lässt zwischen zwei Alben, sind die Erwartungen verdammt hoch. Wenn jemand diese überhohen Erwartungen erfüllen kann, dann die Schweizer Präzisions- und Perfektions-Techno-Thrash-Freaks von Coroner.
  2. Nefarious – Addicted To Power
    Wenn sich alte Recken von Heathen, Exodus, Death Angel, Blind Illusion und Hirax zusammentun, muss es einfach geil werden. Wenn das Resultat so geil ist, dass es Coroner fast den Platz 1 streitig macht, ist es definitiv geil. Schade ist der Hirax-Fronter schon wieder raus.
  3. Sanhedrin – Heat Lightning
    Wenn es eine Band nicht nötig hat, sich auf die mittlerweile inflationäre Stereotype «female fronted» abzustützen, dann Sanhedrin. Wenn auch auf dem vierten Album das Songwriting top ist und das Energielevel hoch ist, haben wir es definitiv nicht mit einer Eintagsfliege zu tun. Wäre schön, die Band wieder mal in der Schweiz zu erleben.
  4. King Witch – III
    Wenn es eine Band gibt, die die epische Heaviness von Dio-Ära-Black Sabbath mit leichtem Stoner-Doom-Touch und einer mitreissenden Faust-in-die-Luft-Attitude zu einem überzeugenden Ganzen vermischt, sind das die Schotten von King Witch auf ihrem Drittling. Und wenn die Sängerin gar Power hat, wie wenn sie Dios jüngere Schwester wäre, muss das Album einfach in die Top 5.
  5. Pagan Altar – Never Quite Dead
    Wenn es eine Band gibt, die nach dem Tod eines unersetzlich scheinenden Gründungsmitglieds an ihre alten Glanztaten anknüpfen kann, konnten das bis dato eigentlich nur Voivod sein. Wenn nun aber Pagan Altar einen Sänger bringen, der dem guten Terry Jones mehr als würdevoll zur Ehre gereicht, haben Voivod nun ernsthaft Konkurrenz in der Kategorie «Impossible Comeback».

Top 5 Reissues

  1. Motörhead – The Manticore Tapes
    Einfach nur geil, roh, den Rasen des Nachbarn abtötend: Die erste Studio-Session des klassischen Motörhead-Lineups. Die Tres Amigos in ihrer rohsten Urform, grosse Dinge werfen ihre Schatten voraus.
  2. Watchtower – Energetic Disassembly
    Das bis heute unerreichte manische Jazz-Prog-Frickel-Metal-Meisterwerk als Remix. Keine Angst, der Sound wurde nur leicht aufgeräumt, der Remix hat nichts vom Charme dieses Jahrhundert-Knallers weggenommen.
  3. Sigh – Infidel Art
    Endlich gibt’s das zweite Album der japanischen Black-Doom-Neoclassical-Orchester-Freaks wieder zu vernünftigen Preisen auf Platte. Sechs Songs, sechs musikalische Meisterwerke, verpackt in ein wunderschönes Cover, die jeder aufgeschlossene Metaller mal gehört haben sollte.
  4. The God Machine – Scenes From The Second Storey
    Eine der besten 90ies-Platten überhaupt, schwer, düster, irgendwo in der Schnittmenge zwischen Metal, Alternative, Doom, Grunge und Emo. Deep stuff, endlich wieder auf Platte erhältlich und so gut wie damals.
  5. The God Machine – One Last Laugh in a Place of Dying
    Ebenfalls endlich wieder auf Vinyl erhältlich: Das zweite und letzte Album von The God Machine, roher, direkter, aggressiver und unmittelbarer als das Debut aber keinen Deut schwächer. Mit dem Tod des Bassisten endete die Band, was bleibt sind zwei unglaubliche Alben.

 

MARIO HUG

  1. The Darkness – Dreams On Toast
    Man liebt sie, oder eben nicht. Mit dem aktuellen Album hat sich die Band selber einen grossen Gefallen gemacht, denn mit so einer Scheibe tourt man auf jeden Fall gerne durch die stetig grösser werden Venues. «I Hate Myself» oder «Walking Through Fire», zwei riesige Song!
  2. Architects – The Sky, the Earth & All Between
    Shame on me, aber auf die Band bin erst dieses Jahr gestossen bzw. hab die stets mit Archive verwechselt oder überlesen… Da gab es eines nachzuholen und, ach du Scheisse, die aktuelle Scheibe haut rein.
  3. Machine Head – Unatoned
    Rob Flynn und seine Entourage werden einfach nicht müde, nicht langsamer, nicht ruhiger. Die Band liefert jetzt schon seit vielen Monden richtige heftige Qualität. 
  4. Deftones – Private Music
    Sphärisch, melancholisch und mit der nötigen Portion Druck und Härte überraschen Deftones mit ihrem 10. Album in 30 Jahren. Gross.
  5. Halestorm – Everest
    Mit einer Naturgewalt wie dem Everest kann man jetzt Halestorm nicht direkt vergleichen, aber den einen oder anderen Everest erklimmt jeder auf seine Weise. Dieses Album könnte der richtige Soundtrack dazu sein.

 

ROBERT PALLY

Tobias Jesso Jr. – Shine
Gefühlvoller Indiepop, zuweilen mit einer Prise Soul, oft Piano dominiert. Das ist «Shine», das zweite Werk von Jesso Jr., lange zehn Jahre nach seinem gefeierten Debüt «Goon». 

Brian D’Addario – Till The Morning
Brian D’Addario (Lemon Twigs) taucht mit «Till The Morning» einmal mehr in die Sechziger und Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts ab. Die Beach Boys, die Beatles, Psychedelik, Folk und Barockpop ziehen sich durch die elf Songs. Wunderbar!! 

Field Music – Binding Time
Opulente Songs mit Wendungen, Drama, Wärme, Poesie, wunderbaren Chören und obendrauf auch noch eingängig. Das trifft auf die meisten Alben der Band um die Gebrüder Peter und David Brewis zu. Die Grenzen des Indiepops werden weit gedehnt. So auch auf ihrem nunmehr 10 Album «Binding Time». 

Thom Hell – Candy
Einmal mehr, was für Melodien. Der Norweger legt mit seinem ungefähr vierzehnten Album erneut ein Popwerk der Meisterklasse vor. Irgendwo zwischen Paul McCartney und Andrew Gold sind die 14 Songs ein wahrer Ohrenschmaus.

Terry Draper – Infinity
«Infinity» ist leider Terry Drapers (ehemals Klaatu) letztes Werk. Draper verstarb am 15. Mai 2025. Die fünfzehn Songs, irgendwo zwischen den Beatles, Progressive-Rock und Psychedelik, sind ein wahrer Ohrenschmaus.

Push Puppets – Tethered Together
Auf ihrem vierten Werk beweisen die Push Puppets ihr sicheres Gespür für grandiose Power-Pop- und Indiepop-Songs. Sänger Eric Specht, der alle Songs verfasst hat, kennt alle Tricks und Kniffe, um den Hörer zu begeistern. Es ist eine wohlige Art von Spannung, welche die Push Puppets mit den zehn Songs kreieren.

The Genuine Fakes – 3
The Genuine Fakes setzen die Tradition von hervorragenden schwedischen Power-Pop-Bands wie den Merrymakers oder Beagle fort. Kraftvolle Gitarren, Breitwand-Chöre und Gesangsharmonien, die immer wieder Gänsehaut erzeugen, machen «3» zu einem unverzichtbaren Pflichtkauf für alle Power-Pop-Fans, aber auch für jede/jeden, die/der auf wunderbare Harmonien steht.

Ani Kyd – The Last Steps Of Man-Unkind
Aus dem Stall von Jello Biafras (ehemals Dead Kennedys) Label Alternative Tentacles. Politisch und gesellschaftlich spitz formulierter Punkrock («War», «America») mit Gastbeiträgen von Biafra («I Am An Evangelist»)

The Autumn Defense – Here And Nowhere
Nach elf langen Jahren kommt mit «Here And Nowhere» endlich ein neues Werk von The Autumn Defense. Die Band um John Stirratt (Wilco) und Pat Sansone (Joseph Arthur, Josh Rouse) offerieren einmal mehr ein Album, das von A bis Z überzeugt. Elegante Melodien, wunderbarer Harmoniegesang, eingebettet in verträumt poetischem Seventies Sound à la Crosby, Stills, Nash and Young, Andrew Gold und einer Prise Beatles.

Dom Mariani – Apple Of Life
Dom Mariani (DM3, Stems, The Someloves, Datura4) kehrt mit «Apple Of Life» (Cooles Albumcover!!) zurück zum Power Pop von DM3 und den Someloves. Elf Songs mit treibenden Rhythmen, knackig frischen Gitarrenriffs und unwiderstehlichem Gesangslinien. 

Strapps – Bound for glory – The Complete Recordings 1976–1979 (Reissue)
Die englischen Strapps (Strapse) lieferten in den 1970er eine eigenwillige und kontroverse (sexistische Albumcover, Songs wie «School Girl Funk» oder «Suicide») Mischung aus Hardrock, Proto-Metal, Pomp-Rock und zuweilen dezentem Funk. Von Roger Clover (Deep Purple) produziert. Mehr als eine Entdeckung wert. 

Sorrows – Parting Is Such Sweet Sorrow
«Parting Is Such Sweet Sorrow» ist ein unveröffentlichtes Album aus dem Jahre 1981. Die Die unterschiedlichen Songs der US Power-Pop-Veteranen verbindet die unglaubliche und ansteckende Energie.

 

TOMI PALINKAS

 Top Alben 2025:

  1. Blut aus Nord – Ethereal Horizons
    Ein hypnotisches, kosmisch aufgeladenes Black-Metal-Album, das mit kalter Abstraktion und meditativer Tiefe fasziniert. 
  2. Arrows – Yearning Arrows; Cloven Suns
    Experimenteller Post/Black Metal aus dem Jünger Tumilon Umfeld, der mit unkonventionellem Klangbild, Heaviness und dichter Atmosphäre zu einem eindringlichen Werk verschmilzt.
  3. Coroner – Dissonance Theory
    Technisch hochpräziser Progressive Thrash Metal von zeitloser Schärfe – eingängig und komplex zugleich. Coroner in Perfektion auf den Punkt gebracht.
  4. Neptunian Maximalism – Le Sacre du Soleil Invaincu
    Ein monumentales, spirituelles Avantgarde-Ritual aus Drone, Jazz und Metal, das jede Konvention sprengt.
  5. Kauan – Wayhome
    Ein ambitioniertes Konzeptalbum, das Doom, Post-Rock und Folk zu einer tief emotionalen, atmosphärischen Reise über die Suche nach innerem Zuhause verbindet.

Top 5 Konzerte 2025:

  1. Shelter „30 years of Mantra” anniversary show @ Melkweg, Amsterdam
  2. Blood Incantation @Dynamo Zürich
  3. Nest @ Prophecy Fest, Balve
  4. Autumnblaze @ Prophecy Fest, Balve
  5. Arrows @ A_Way Liestal 

Vorfreude: Ulver – Neverland (Release 31.12.2025)

 

LUKAS RÜTTIMANN

Top Alben 2025:

Blackbraid III
Werde ich alterschw…arz? 2024 war’s Spectral Wound, dieses Jahr ist bei mir schon wieder Black Metal Trumpf. Blackbraids Dritte ist noch melodischer, noch catchier, noch epischer als Spectral Wound; irgendwo zwischen Immortals «Battles in the North» und Bathorys «Blood Fire Death», thematisch aber eher im Indianer- statt Grönland unterwegs. Fantastisches Album, fantastischer Typ, fantastisches Artwork. Hit? «The Dying Breath Of A Sacred Stag».

Sanhedrin Heat Lightning
Platten, die früh im Jahr erscheinen, gehen bei Bestenlisten oft vergessen. «Heat Lightning» hat zudem ein eher ödes Cover. Aber diese Songs! Bei denen ist definitiv erste Sahne drin. «Blind Wolf» oder der Titeltrack sind Beispiele für den eindringlichen No-Bullshit-Metalrock, den dieses Brooklyn-Trio um die supercoole Erica Stoltz so einzigartig macht. Roh, echt, leidenschaftlich – Sanhedrin sind die Antithese zu allen KI-Bands dieser Welt.

Interceptör Metal Death
Eigentlich muss man sich nur das kultige Video zu «Metal Death» anschauen, um die Faszination Interceptör zu verstehen. Kultiger Low-Fi-NWOBHM-Worship 2.0? Check. Leder, Nieten, Muskeln, Air-Drumming im Hotel-Lift? Check. Retro-Charme, Redneck-Flair und «Deliverance»-Vibes? Check. Beste Venom-Kopie aller Zeiten? Aber sowas von check. Nachzuprüfen nächstes Jahr am KiT, wo Interceptör-Röhre Blake Bulldozer beim Venom Inc.-Gig den Cronos mimmt. Wenn dieser Typ «Bloodlust» röhrt, stehe ich in der ersten Reihe.

Honorable Mentions: Phantom Spell «Heather and Hearth» (Retro! Geil!), Paradise Lost «Ascension» (wunderbare Werkschau in ein einziges Album verpackt), Pagan Altar «Never Quite Dead» (kauzig, kultig), Coroner «Dissonance Theory (siehe unten).

Gigs:

Coroner (Dynamo)
Das Coroner-Comeback «Dissonance Theory» gehört zweifellos zu den Überraschungen des Jahres. Was mir besonders gefällt: Statt des befürchteten Gefrickel-Overkills setzt die Band auch ohne Marky voll auf Songwriting und Atmosphäre, was sich nicht zuletzt in Tommys coolen Leads spiegelt. Und dass die neuen Songs live die Klassiker in den Schatten stellen, hätte ich nie gedacht – sorgte im Dynamo aber für einen Konzert-Höhepunkt des Jahres.

Iron Maiden (Hallenstadion)
Beste Maiden-Setlist seit Jahren. Ein Highlight mit Ankündigung, die Erwartungen wurden aber übertroffen. Geiles Hello-Kittie-Drumset vom neuen Schlagzeuger auch, definitiv mehr Clive als Nico. Hat wieder mal gepasst.

 Q5 (Rocki Docki)
Das Gegenstück zu Maiden. Nichts erwartet, totales Highlight: Grossartige Band, toller Sänger, alle noch fit und motiviert. Zudem habe ich entdeckt, dass Q5 sehr viel mehr zu bieten haben als «Steel the Light». Vor allem die Nightshade-Phase war live ein echtes Wow-Erlebnis.

Ghost (Hallenstadion)

Keine Handys, dafür Hits, Hits, Hits. Ghost sind gross geworden, und das zu Recht. Tobias Forge mag heute mehr Abba als Abbatoir sein, aber sein Metal Heart sitzt am rechten Fleck. «In the Sign of Evil»-Shirt bei Interviews und die «Headbanger Ball»-Spoof-Videos vor den Gigs (mit Vanessa Warwick) sind bester Beweis. Gibt auch eines aus Zürich, by the way.

Men Without Hats (Lido, Berlin)
Ein 80ies-Wave-Act unter den besten Rock/Metal-Gigs 2025? Und ob, denn Hat-Fans wissen: Men Without Hats waren schon immer mehr Sisters of Mercy als OMD, nicht umsonst hat Chef-Hut Ivan in den 90ern mit Voivod musiziert. Das Berliner Konzert des fast 70-Jährigen war endgeil, 3 mal «Saftey Dance» («for the people who came late»), coole Covers und Synth Wave mit hart rockenden Stromgitarren. So geht Retro völlig ohne Peinlichkeit.

 

MICHAEL VAUCHER

Top Alben 2025:

  1. CORONER – Dissonance Theory
  2. HELLOWEEN – Giants And Monsters
  3. DIRKSCHNEIDER AND THE OLD GANG – Babylon
  4. SEVEN SISTERS – Shadow Of A Fallen Star Pt 2
  5. AVANTASIA – Here Be Dragons
  6. HELSTAR – The Devil’s Masquerade
  7. GIANT – Stand And Deliver
  8. GHOST – Skeleta
  9. PETER MURPHY – Silver Shade
  10. TESTAMENT – Para Bellum
  11. PRIMAL FEAR – Domination
  12. FRONT ROW WARRIORS – Running Out Of Time
  13. CENTURY – Sign Of The Storm
  14. WINGS OF STEEL – Winds Of Time
  15. BRAINSTORM – Plague Of Rats

Beste Konzerte:

IRON MAIDEN Hallenstadion Zürich
SAVATAGE – Komplex Zürich
KEEP IT TRUE RISING FESTIVAL
KING DIAMOND – Komplex Zürich
KEEP IT TRUE FESTIVAL
DIRKSCHNEIDER – Z7 Pratteln
AVANTASIA – The Hall Zürich

 

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