TOMMY AND THE TELEBOYS
Gods, Used, In Great Condition
Noisolution
Im Song «Loverboy» singt Gitarrist und Sänger Simon Pense: «I, I Am Not Your Friend. I Am Your Mother. I Am Your Father. I, I Am Here For You. Cause I Am Your Sister. Cause I Am Your Lover.» Was jetzt? Genauso verwirrlich und nicht fassbar ist auch die Musik der deutschen Band. Ihr Debüt «Gods, Used, In Great Condition» vereint Elemente aus Spacerock, Psychdelik, Stonerrock, Fuzzrock mit einem gehörigem Hang zum Jammen. Das zu Beginn spacige «Sarevokk» steuert auf einen Höhepunkt zu und bricht dann unerwartet ab, nur um kurz darauf wieder dorthin zurückzukehren. Die Stimme gesellt sich abgehackt dazu. Immer wieder wird die Richtung gewechselt, rhythmisch vertrackt.Im ebenso spacigen Auftakt «Gib Mir» geht die Stimme eine gleichwertige Beziehung zum psychedlisch wabbernden Unterbau ein. In «Together Forever» wird die Beziehung zwischen einer Beatbox und dem lakonischen Gesang durch schwere Sabbath-Riffs aufgebrochen. Was den Song (und den Gesang) zusehends poppiger macht. Und im düsteren «Seninle» geraten Tommy And The Teleboys zuweilen ins Fahrwasser des Cure-Albums «Disintegration», gespickt mit vereinzelten Jam-Elementen. Der ungewohnt geradlinige, zuweilen fast poppige Abschluss «Night At The Junkyard» mahnt dann zuweilen an die legendären Thin White Rope. Zurück aus der Verwirrung?







Leave a Reply
You must be logged in to post a comment.