THE STAN LAURELS – There Is No Light Without The Dark

THE STAN LAURELS
There Is No Light Without The Dark
Big Stir Records

Das letzte Werk «Maybe» (2018) des aus Austin, Texas, stammenden Musikers John Lathrop (aka The Stan Laurels) war der Soundtrack zur Komödie «Maybe Shower». Das Album bot rockige Power-Pop-Songs zum Thema «Schwanger!? Wenn ja, von wem und was jetzt?». Das neue, vierte Album «There Is No Light Without The Dark» des Multiinstrumentalisten hat ebenfalls cineastische Qualitäten und kommt, zumindest vom Titel her, etwas nachdenklich daher. Auch das Cover, von Lathrop höchstselbst gestaltet, unterstützt diese Vermutung: Lathrop mit geschlossen Augen scheint in Gedanken versunken. Das Werk eröffnet mit dem stampfenden Rocker «Florida Man», der mit melancholischem Gesang abgeschmeckt wird. Fountains Of Wayne hätten ihre helle Freude. «Tomorrow» mahnt zu Beginn etwas an «Kiss Me» von Sixpence None The Richer, zweigt dann aber Richtung Weezer / Cars ab. Beim folgenden «Lost & Found» überzeugt nicht nur der grandiose Chorus. «November» schlägt leisere und vielschichtige Töne an. Der beste Track des Albums befasst sich mit dem schwierigen aber aktuellen Thema Panikattacken: «Cold Sweats Got Me Pacing: Hearts Pounding. I’m Trembling, Palpitating And Racing.» Das behutsame instrumentale «Emotions I» sorgt für etwas Entspannung. Gut als Einschlafhilfe geeignet. Das gleichwohl behutsame «Mateo’s Song» ist eine Liebeserklärung an seinen Sohn Mateo: «What Would Our Family Do Without The Joy You Bring?». In «Mo Collins» (US-Schauspielerin, u.a. in Dirty Grandpa und Fear the Walking Dead zu sehen) kehrt Lathrop den Fan raus. Und im rockigen Abschluss «This Is Your Life» greift er den Albumtitel auf: «There Is No Light Without The Dark. This Is Your Life – Go Find Your Spark.» Der Funke von Lathrops Musik ist übergesprungen.  

Roebi
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