THE ARMOIRES Incognito

THE ARMOIRES
Incognito
Big Stir Records

Mann und Frau braucht keinen speziellen Anlass (z.B. 1. April), um sich einen oder mehrere kleine Scherze zu erlauben. Das Leben ist gerade jetzt eh trübe genug. Beginnend im Oktober 2020 veröffentlichte das US-Label Big Stir Records mehr als eine Handvoll digitaler Singles von neuen und unentdeckten Bands. In Tat und Wahrheiten steckten hinter speziellen Bandnamen wie The Chessie System, Tina & The Tiny Potatoes oder The Ceramic Age immer die gleiche Band: The Armoires. Für alle, die es nicht wissen, zwei der Mitglieder (Christina Bulbenko und Rex Broome), die hinter The Armoires stecken, haben Big Stir Records auch ins Leben gerufen. Unter den 18 Songs (inklusive drei Bonustracks) der einzelnen Bands finden sich neben Eigenkompositionen auch immer wieder ausgesuchte Coverversionen. October Surprise intoniert John Cales «Paris 1919» erfrischend rockig mit poppigen Gesangsharmonien abgeschmeckt. Yes It Is!, deren Singlecover an die seligen Archies mahnt, intonieren mit Geschick XTC’s «Senses Working Overtime». Und Tina & The Tiny Potatoes peppen die Ballade «Words And Music» von Andy Gibb (Bee Gees) auf.  Auch die Eigenkompositionen lassen sich hören. Allen voran das sentimental countryeske «Homebound», das ebenfalls Country angehauchte «Bagfoot Run» und die feine 1970er Pop-Nummer «Ohma, Bring Your Light Into This Place». Da gibt es nicht nur etwas zum Lachen auch die Sensoren für feine Harmonien werden bedient. Veröffentlicht haben The Armoires «Incognito» übrigens am 1. April 2021.

Roebi
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