SCRATCHES Rundown

SCRATCHES
Rundown
Czar Of Crickets

Schrecklich. Das Frontcover von «Rundown» sieht aus wie das Cover einer schlechten Black-Metal-Band. Wobei, gibt es denn gute?!  Zum Glück täuscht dieser Eindruck. Das dritte Werk der Basler Band um Frontfrau Sarah-Maria Bürgin ist eher im Gebiet von Bands wie Portishead oder Nick Cave einzuordnen.  Schleppende Songs, atmosphärisch dicht, zuweilen drückend und mit vielen kleinen Einzelheiten bestückt. Die ersten drei Songs von «Rundown» klingen düster, Bürgin Stimme, die irgendwo zwischen Johnette Napolitano (Concrete Blonde) und Marianne Faithful liegt, müde und schwer. Erst im besten Song «Virgin Tree» hellt die Stimmmung etwas auf. Die fast flehende Stimme ist in einen fast poppigen Song eingebettet. Wunderschön melancholisch.  Der darauf folgende Titeltrack gehört ebenso zu besten Songs. Nach und nach wird die Intensität und feine Dramatik gesteigert. Und zum Abschluss gibt es im längsten Song «Song To The Unborn» noch ausufernde und beklemmende  Gänsehaut-Stimmung.

Roebi
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