PYLON Chomp

PYLON
Chomp
MV

Drei Jahre nach «Gyrate» (1980) veröffentlicht das aus Athens, Georgia, stammende Quartett um Sängerin Vanessa Briscoe Hay ihr Zweitwerk «Chomp» (mit einem Song namens «Gyrate»!). Der Post-Punk des Debüts wird mit Elementen aus New Wave, Alternative-Rock und tanzbaren Passagen aufgepeppt. «Yo-Yo» überrascht mit einem fast funky Rhythmus. Auch der folgende Track «Beep» kann rhythmische Zuckungen in den Beinen hervorrufen. «Crazy», das von REM eigens auf ihrer Zusammenstellung «Dead Letter Office» gecovert wurde, kann unter Alternative Rock abgelegt werden. REM liessen sich offensichtlich von Songs wie «Crazy» inspirieren. «No Clocks» tönt nach New Wave à la The Fixx. Und das instrumentale «Italian Movie Theme» ist treibender, zuweilen punkiger Rock, aber «senza Italian fascino». Pylon sind konsequent und auch überzeugend ihren musikalischen Weg weitergegangen. Leider hat sich die Band kurz darauf aufgelöst. Pylon empfanden ihr Leben als Band immer mehr wie einen Job. 1989 reformierte sich das Quartett und veröffentlichte ein Jahr später ihr drittes und letztes Werk «Chain», das zwar solide klingt aber mehr auch nicht.

Roebi
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