POOR LITTLE THINGS Deal Breaker

POOR LITTLE THINGS
Deal Breaker
Selfreleased

2019 wollte die schweiz-australische Kollaboration Poor Little Things noch die Discos (Album «Disco’s Burning») zum Brennen bringen, mit ihrem dritten Werk «Deal Breaker» lassen sie, zumindest optisch, die 1980er-und 1990er Jahre Hairmetalszene wiederaufleben. Das Comic-Cover des neuen Werkes der Band um das Ehepaar Tina Jackson (Gesang) und dem Australier Dave «Talon» Jackson an der Gitarre erinnert optisch an die Alben von Bands wie TNT, Tora Tora oder Jackyl. Eine Spur Ironie schimmert aber durch. Schliesslich war / ist die Hairmetal-Szene nicht gerade als sehr frauenfreundlich bekannt.  Musikalisch sind die zehn Songs aber eine ganze andere Schiene und reichen teilweise weiter zurück. «Ball And Chain», «It Ain’t A Lot» und «Theme From Deal Breaker» sind im Glamrock von Bands wie Sweet, Suzie Quatro oder Joan Jett zu verorten. «Turns To Stone» und «I Really Dont Have A Clue» mahnen an die amerikanischen The Motels um Sängerin Martha Davis. Und der Abschluss «The Lucky Failing» lässt die unverbrauchte Frische der Runaways aufleben. Die Poor Little Things haben dabei ein gutes Händchen für knackige Riffs und mitreissende Songs.

Roebi
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