NECROPHOBIC – Mark of the Necrogram

Necrophobic
Mark of the Necrogram
Century Media/Sony Music

lg. „Mark Of The Necrogram“, das neunte Studioalbum der schwedischen Death-/Black-Metaller von Necrophobic, ist ein echtes Highlight geworden. Die in den letzten Jahren arg gebeutelte Band musste das Line-Up zu drei Fünftel auswechseln. Sänger Tobias Sidegard verbrachte einige Zeit im Gefängnis wegen häuslicher Gewalt an seiner Frau und Gitarrist/Gründungsmitglieder David Parland setzte seinem Leben 2013 ein Ende. Doch fünf lange Jahre nach „Womb Of Lilithu“ sind Necrophobic stärker den je  zurück – an den Vocals ist nun Anders Strokirk zu finden (der das erste Album der Band 1993 – „The Nocturnal Silence“ – eingesungen hat) und an den beiden Gitarren wirken die früheren Mitglieder Sebastian Ramstedt sowie Johan Bergebäck, welche das Line-up neben den verbliebenen Joakim Sterner (Schlagzeug) und Alex Friberg (Bass) komplettieren. Mit „Mark Of The Necrogram“ schaffen es Necrophobic gekonnt, auf der Klinge zwischen Death- und Black-Metal wirkungsvoll zu agieren – so perfekt wie seit Dissection in den 90er Jahren mit ihren beiden Meisterwerken „The Somberlain“ und „Storm Of The Light’s Bane“ ist das keiner Band mehr gelungen. Herauszuheben sind der Titelsong, „Tsar Bomba“ sowie der Hit „Pesta“, welche alle Trademarks von Necrophobic vereinen (Rasereien, totale Dunkelheit, fiese Gitarrenpassagen sowie getragenere Momente). „Mark Of The Necrogram“ ist eine infernalisch-blasphemische Death-/Black-Metal Scheibe, welche die Wurzeln der Band im traditionellen Metal der 80er Jahre zu keiner Zeit verleugnet. Hier haben wir es mit einem grossartigen Highlight des noch jungen Jahres zu tun, welches mit einem packenden Cover-Artwork versehen ist. 

Laurent
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