JEREMY
Pop Overflow
JAM Records
«Pop Overflow» ist zuerst einmal eine Ehrerbietung an Todd Borsch (The Ringles, The Gillegans, The Lemon Clocks), der auf einigen Alben von Jeremy Morris Bass oder Gitarre spielte. Todd verstarb am 11. April 2018 und wurde nur gerade mal 54 Jahre alt. Borsch ist in drei Songs auf «Pop Overflow» zu hören. Die fünfzehn Songs bieten einmal mehr eine wunderbare Mischung aus gesanglich sanftmütigem, hochinfektiösem Power Pop, Jangle-Pop, Folk-Pop und ab und an Psych-Pop. Der umtriebige Musiker, Produzent, Musiklehrer und Schallplattenlabelbesitzer Morris kann aber auch rocken, wie er in «X-Ray Vision» unter Beweis stellt. Anspieltipps sind daneben «Down And Out» (Cover von The Risk), das gelegentlich an die Cars mahnt und mit einem tollen Chorus glänzt, das Sixties poppige «Turn On The Light», das entrückte zuweilen an Big Stars «Kanga Roo» (In der Fassung von This Mortal Coil) mahnende «Lesson Learned», die optimistische Power-Pop-Nummer «It Matters To Me» oder die Mahnung im Jetzt zu leben in «Live For Today». Der Abschluss «Letting Go» kann als Anregung betrachtet werden, sich an nichts und niemandem festzuhalten.



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