JEREMY Emerald Vision

JEREMY
Emerald Vision
Jam recordings

«Emerald Vision», Jeremy Morris neues, circa siebzigstes Album (!) ist für ein Mal eine Wiederveröffentlichung. Der amerikanische Multiinstrumentalist, Produzent, Musiklehrer und Labelbesitzer hatte es 1978 veröffentlicht und bis dato, nicht wie z.B. «Alive» (1984)  wieder aufgelegt. Die sechzehn Songs inklusive dreier Bonustracks reichen zurück bis 1974. Das folkige «The Mirror» offenbart, dass Jeremy schon sehr früh eine Vorliebe für den Sound der Byrds hatte. Der Einsatz von Keyboards zeigt aber auch seine frühe Begeisterung für Art- und Progrock. Stilistisch sind diese beiden Pole auf «Emerald Vision» prägend. Da und dort haben sich aber auch psychedelische Elemente, wie zum Beispiel im Instrumental «Sparks From The Fire» (einem von zwei), eingeschlichen. Backwards-Tapes versprühen einen Hauch Psychedelik. Das andere Instrumental «Happy Time» beginnt wie ein Byrds-Song endet aber mit einem lustigen Stimmeneffekt. Zu den besten Songs gehören das sanfte «I Want You With Me», «Don’t Turn Out The Light», «Don’t Leave Me Alone», das berührend christlich inspirierte «Eternal Delight» und der längste Song «Lead Me To Your Door» (10:42 Minuten), von dem es auf dem Album «Celestial City» bereits eine instrumentale Fassung gibt. Eine willkommene Wiederveröffentlichung!!

Roebi
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