HEAVY HARVEST Iron Lung

HEAVY HARVEST
Iron Lung
Czar Of Crickets

Klang das erste Werk «Rats» (2017) des Basler Trios Heavy Harvest wie eine Art Post-Grunge – das raue Album klang zuweilen wie Nirvana zur Zeit ihres ersten Albums «Bleach» (1989), so ist ihr Zweitling musikalisch ein grosser Schritt nach vorne, ohne aber an Intensität einzubüssen. Im Gegenteil. Der Auftakt «Worship» schwillt an, wie die Ruhe vor dem Sturm. Und der Sturm kommt. «Scream» (passender Titel) ist unkontrollierte Energie. «Nosebleed» führt zwar nicht zu solchem, ist aber ein musikalisch gewaltiger Schlag in die Nase. «Body Hammer» klingt zuweilen wie ein verirrter Melvins-Songs. «7845-04» ist eine Uptempo-Hardcore-Punk-Nummer der ruppigen Art. Heavy Harvest machen keine Gefangenen. Der Titeltrack ist maximale Härte inklusive verzweifelter Stimme. Eine akustische Einlage wie schon auf «Rats» («Through Your Eyes») gibt es auf «Iron Lung» auch wieder, auch wenn sie jetzt kürzer ausfällt. Der zehnte Song «Pig Doctor» eröffnet mit einem akustischen Intro, bevor die Band aufs Ganze geht. Bis zum Schluss mit dem Song «Skeleton» gibt es keine Ruhepause mehr. Pure, aggressive Energie.

Roebi
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