HATHORS Grief, Roses & Gasoline

HATHORS
Grief, Roses & Gasoline
Noisolution

Das dritte Werk der Hathors nach «Panem Et Circenses» (2017) streckt sich weit. Manchmal meint man, dass Winterthurer Trio suche bewusst die Ränder, die Extreme. Der Auftakt «Where Were You» läuft noch in vertrauten Bahnen von Grunge und Punk. Bloss die poppigen Harmonien lassen aufhorchen. «It Takes Forever» ist dann so poppig wie nie zuvor.  Dafür klingt «Rock This Town» beinahe wie übler Death-Metal. Sänger Marc Bouffé singt wie eine abgestochene Sau. Entschuldigung für meine Wortwahl. «The Valley», ein Song weiter, würde auch den Foo Fighters zu Ehre gereichen. Stadium-Grunge, oh yeah. In «Give It Away» strapaziert Marc Bouffé seine Stimme erneut. «The Less You Know (The Better It Feels)» ist erneut eine Hinwendung in Richtung  Foo Fighters. «Loose Ends» ist knarzige Schwere, grungig, praktisch und gut. Der längste Song «Revolver» (5:50) klingt nachdenklich und zuweilen übersteuert, fiebrig rau. Und zum Abschluss wird es trotz des Titels «Apathy» noch einmal ziemlich poppig. Oh Yeah!

Roebi
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