GRABER Schattenklang

GRABER
Schattenklang
Graber Music

Es gibt Alben, die können nur ungenügend mit Worten beschrieben werden. «Schattenklang», das dritte Album der «Tod gesagt»-Reihe, ist solch ein Werk. Der Zürcher Todespoet (eigene Bezeichnung) Jan Graber hat sich in den 16 Songs mit dem Tod auseinandergesetzt. Mit Musik (Folk, (Blues)-Metal, Rock, Beats) untermalte Poesie, die das Unsagbare zu sagen wagt. Hier ist ein unvollständiger Zugang zu den Themen: Hoffnung («Steh am Stein»), Erinnerungen («Heute»), Nachfolge («Ich folge dir nach»), Wut auf die Verstorbenen («Ohne Abschied»), morbider Humor («Ich folge dir nach»), nur morbid («Ich folge dir nach»), du heilige Wiederholung («Der Tod rafft»), Aufbegehren («Elias sagt»), dem Tod das Handwerk legen («Dunkel deiner Hoffnung»), Sinnlosigkeit («Elias Sagt»), (unbewusste) Dominanz des Todes («Wir durften nicht»), Der Tod im Leben («Eingesargt und zugedeckelt»), Gehen («Wie alleine warst du»), dunkle Träume («Schwarze Träume»), Unbegreiflichkeit («Wie alleine warst du»), Sprachlosigkeit («R.I.P.») und düster (so gut wie alle Songs). Keine leichte Kost. Und übrigens: Graber spielen ihre Songs schon mal auf einem Friedhof. Passt.

 
Roebi
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