DESTRUCTION – Born To Perish

DESTRUCTION
Born To Perish
Nuclear Blast / Warner
 
lg. 15 Alben sind eine durchaus beeindruckende Diskographie – allerdings können sich in einer solchen langen Zeit (seit 1984) Ausreisser nach oben und nach unten einschleichen. Zudem wird man immer an den sogenannten Klassikern der Gründerzeit des Thrash gemessen. Auf „Born To Perish“ finden sich insofern Neuerungen, als dass Destruction erstmals seit langer Zeit zu viert agieren (mit Damir Eskic an der zweiten Gitarre) und mit Randy Black, der bereits nach dem Ausstieg von Vaaver als Aushilfsschlagzeuger fungierte, ein weiteres neues Bandmitglieder vorweisen können. Und mit dem Titelsong geht es ordentlich los – „Born To Perish“ treibt konstant nach vorne und gibt den Tarif durch. Die süddeutsche Band stand immer für kompromisslosen Thrash alter Schule, der auch von der sagenhaften Gitarrenarbeit von Mike Sifringer profitiert. Auch weitere Songs wie das ultrabrutale „Inspired By Death“ oder das recht abgefahrene „Betrayal“ stehen Destruction gut zu Gesicht. Weitere coole Songs sind „Butchered For Life“ oder „Rotten“. Einziger Kritikpunkt ist, dass sich mit zunehmender Spielzeit teilweise etwas uninspirierte Parts einschleichen, was aber Jammern auf eher hohem Niveau ist. Mit „Born To Perish“ haben Destruction den Vorgänger „Under Attack“ locker getoppt, was auch an der neuen Besetzung liegen könnte. Zudem ist die Produktion von V.O. Pulver auch diesmal mehr als gelungen. Starke Scheibe!
 
Laurent Giovanoli

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