DANIEL CARLSON Not A Drawing

DANIEL CARLSON
Not A Drawing
Folkwit Records

«Not A Drawing» eröffnet mit dem schlaftrunkenen «Cloudy People». «The Power People, They Were Never Far Away. With Their Double Beds And Their Three-Months Pay. The Party’s Over, And Now You’re Just A Hired Hand. But In All That Time, Did They Ever Take A Stand?» Besagter Song zielt auf die Republikaner, über ihre rückständige und egoistische Politik. Diese politisch kämpferischen Aussagen stehen im Kontrast zu den sanften behutsamen Klängen auf dem dritten Werk (ohne die beiden EPs «Now» and «Somnar») von Daniel Carlson. Politische Kritik muss nicht unbedingt in musikalischer Wut münden! Rein musikalisch ist es dem in New York und Amsterdam lebenden Carlson gelungen, ein stimmungsmässig zusammenhängendes, beseeltes und konstant tiefgehendes Album zu kreieren. Die acht Songs bieten den optimalen Soundtrack für nächtliche Stunden, wenn Mann und Frau die Muse haben, sich über Politik und anderes aufzuregen und durch die Musik von Daniel zu mehr Klarheit gelangen und vielleicht überlegter handeln können!? Möglicherweise sind die feinen Dissonanzen, in der mit viel Keyboard-Einsatz durchzogenen Mischung aus M83, Beach Boys, Wondermints und etwas Pink Floyd, musikalische Anstösse für eine politisch bessere Welt?

Roebi
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