CHRIS MURPHY
The Red Road
Teahouse Records
«The Red Road» ist songmässig limitiert. Die EP enthält bloss 5 Songs. Limitiert ist auch die Instrumentierung. Neben Murphys Stimme ist da bloss noch seine Geige zu hören. Produziert hat der umsichtige Ben Vaughan (n.a. Charlie Feathers, Los Straitjackets, Solo). In den 5 Songs hat es viel Luft und Atmosphäre. «The Red Road» soll Murphys gute Solo-Liveshows repräsentieren. Was ich nicht bestätigen kann, da ich leider noch nie an einem seiner Konzerte war. Ein Live-Video des Titeltracks vermittelt zumindest eine Ahnung davon. Murphy bildet eine Einheit mit seiner Geige. Er spricht durch sein Instrument und sein Instrument spricht durch ihn. Selbiges kratzt zuweilen in den Gehörgängen, tänzelt beschwingt oder wird als Rhythmusinstrument benutzt. Murphy ist aber nie nur in einem Musikgenre Zuhause. Country, keltische Einflüsse, Blues-Elemente und Ausflüge in den Pop gehen Hand in Hand. Seine Reduktion des Gesamtwerkes von Edgar Alan Poe, zutreffend und humorvoll «The Complete Works Of Edgar Alan Poe» betitelt, hat Hit-Potential – wie übrigens auch der Titeltrack. Macht Spass.



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