ATLANTEAN KODEX – The Course Of Empire

ATLANTEAN KODEX
The Course Of Empire
Van Records
 
lg. „The White Goddess“, das letzte Album von Atlantean Kodex aus dem Jahre 2013 war und ist ein phantastisches Album, welches mittlerweile als eines der besten Eric-Metal Werke aller Zeiten gilt. In der Schnittmenge von Bands wie Manowar („Into Glory Ride“, „Hail To England“), Bathory („Hammerheart“) und weiteren Bands wie Cirith Ungol oder alte Candlemass agiert die Band um Gitarrist Manuel Trümmer und Sänger Markus Becker völlig eigenständig und konnte sich somit ein Denkmal setzten. Nach 6 Jahren schaffen es Atlantean Kodex nun, „The White Goddess“ mit „The Course Of Empire“ einen ebenbürtigen Bruder zur Seite zu stellen – allerdings mit nuancierten Veränderungen. Der Sound ist etwas ungeschliffener und erinnert an alte Manowar, die Chöre sind noch bombastischer geworden und lassen Reminiszenzen zu Songs wie „Twilight of The Gods“ (von Bathory“) aufkommen, die Songs sind noch variierter und eingängiger arrangiert, was sich auch an den grossartigen Gitarrenmelodien erkennen lässt. Schon der Opener „The People Of The Moon“ – der alle genannten Trademarks enthält – zeigt einen noch gereifteren Markus Becker am Gesang. Die folgenden „Lion Of Chaldea“ und insbesondere „Chariots“ halten dieses überirdische Niveau: schiere Wucht, Heaviness, pure Epik und dennoch viele Emotionen. Auch alle weiteren Songs sind auf diesem Level einzuordnen (wie beispielsweise der längste Song des Albums, der Titelsong „The Course Of Empire“). Somit haben es Atlantean Kodex geschafft, ihre Diskographie weiterhin perfekt zu gestalten (auch die Demos waren bereits grossartig). Demnach dürften wir es mit Atlantean Kodex mit der besten aktuellen Metal Band aus Deutschland zu tun haben. 
 
Laurent Giovanoli

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